Premium Ratgeber – Kreuzbandriss – Bestmögliches Ergebnis nach OP

Kategorien: Ratgeber
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Über den Kurs

Tricks und Tools vor und in den ersten Wochen nach der OP,über die kaum jemand spricht!

Kursinhalt

Allgemeines: OP, Zeitpunkt, Arztwahl

  • OP Infos
  • Was du schon vor der OP erledigen solltest
  • Die Wahl deines Physiotherapeuten oder Physiopraxis
  • Die ersten Tage zu Hause

Schmerzen

Schwellung

Was hat Ernährung mit meiner Heilung zu tun??

Heilung mit Hirn – Mentales
Der Unfall - die Diagnose... Dann erst mal Schockzustand! Warum passiert das ausgerechnet mir! Dann die OP und der Gedanke: danach geht’s bergauf! Aber der Weg nach einer Kreuzband OP ist ein langer- das will ich nicht wegdiskutieren! Er hat seine Höhen und Tiefen! Aber du entscheidest, wie du ihn gehst! Ob mit Groll, Ärger genervt sein und in der "ich armes Würstchen Haltung" oder mit Zuversicht, Tatkraft und "Ich meistere das und bin danach stärker als zuvor" Haltung! Deine mentale Einstellung hat eine enorme Auswirkung auf deine Genesung- ob du es glaubst oder nicht! Daher ist es mir hier sehr wichtig Dir ein paar Tools an die Hand zu geben, die dich die schwierigen Phasen - die es definitiv geben wird - gut und energiereich zu durchschreiten! Zeig deinem Gehirn nach der OP wie es vorher war Um so schneller dein Gehirn sich wieder an alte Bewegungsmuster erinnert um so besser! Daher kannst du schon bei den einfachsten Übungen deinen restlichen Körper miteinbeziehen. Achte beim Krückengehen auf einen so natürlich wie möglichen Gang! Wenn du dein Knie in einer Übung passiv beugst, streck das andere, wenn du es wieder streckst beuge das Gesunde. Sobald du es aktiv beugen und strecken kannst nimm die Armbewegung wie beim Laufen dazu, auch wenn du gerade nur sitzt oder liegst. So erinnerst du dein Gehirn wieder an sein Schrittmuster!! Mach Gedankenspaziergänge: Schließe für 10 Minuten die Augen und gehe bewusst und zügig in Gedanken eine schöne Strecke. Konzentriere dich dabei voll auf deinen Körper! Wenn du diese Mechanismen noch professionell unterstützen möchtest, such Dir einen NIS/NFI (Neurofunktionelle Integration) Therapeuten in deiner Nähe. Hier werden wieder die richtigen Vernetzungsimpulse gesetzt. www.neurolog.de Zeig deinem Gehirn wo du wieder hinwillst Vielleicht klingt das am Anfang etwas hart, aber stell Dir möglichst intensiv wieder vor zu welcher Aktivität du zurückwillst Mache in Gedanken deine Flic-Flac, deine Skiabfahrt, dein Handballspiel etc. und genieße in Gedanken die Tatsache, dass du wieder genauso agierst wie früher. Hört sich komisch an- funktioniert und hilft aber ungemein! Vor allem wenn du mal gerade mit deinem Fortschritt haderst, gib deinem Gehirn wieder diese Zukunftsaussichten, um dich durchzubeißen. Schmerz lass nach Schmerzen sind Teil des Prozesses. Doch ums so mehr du sie zu deinem Gegner erklärst umso mehr werden Sie dich ärgern. Nimm sie als Unterhaltung an: "Lieber Körper, ich weiß, dass wir beide da jetzt keine schöne Erfahrung machen, aber ich achte auf dich und wir kriegen das gemeinsam hin." Wenn Schmerzmittel mal nicht mehr so gut helfen, kannst du Dir noch mit einer Atemtechnik helfen. Schließe die Augen und spür, wo der Schmerz ist, dann atme bewusst an diese Stelle, versuche den Atemstrom dorthin zu lenken. Gib diesem Atemstrom gedanklich noch eine Farbe, die du gerne magst. Beim Ausatmen nimmst du den Schmerz mit dem Atem mit, bis er deinen Körper verlässt. Der Atemstrom ist jetzt schwarz. Beim nächsten Atemzug schickst du wieder deinen farbigen Atem zur Schmerzstelle usw. Mache diese Übung bis den Schmerz leichter wird oder verschwindet. Schock lass nach Je nachdem wie stark dein emotionales Erleben deines Unfalles war, kann es sein, dass dieses Erlebnis tief sitzt. So kann es sein, dass Du nachts davon träumst oder immer wieder die Bilder des Unfalls auftauchen. Oder aber erst später, wenn du vielleicht wieder zu deiner Sportart zurückkehren willst, hast du eine Blockade und traust dich einfach etwas nicht. Hierfür gibt es viele gute Methoden, um diese Erlebnisse aufzuarbeiten. Meine Lieblingsvariante hierfür ist wingwave®, weil es im Normalfall schnell und unkompliziert funktioniert. Mehr zu Therapeuten und Methode findest du hier. www.wingwave.com Lobe dich selbst - ...wenn es andere nicht tun. Ich hoffe du hast Bekannte, Familie und Physios die deine Fortschritte loben, die dich aufbauen und unterstützen, aber vergiss nicht: Diese Arten von Erlebnissen und die damit verbundenen Emotionen, Schmerzen und Mühen kann man oft tatsächlich nur schwer nachvollziehen, wenn man so etwas nicht selbst schon mal erlebt hat. Die Menschen um dich herum werden also vielleicht sehr schnell, nachdem das Gröbste vorbei ist, wieder zum Alltag übergehen und du fühlst dich, als würde keiner mehr merken dass du noch einen weiten Weg hast! Daher lobe und belohne dich selbst für jeden kleinen Fortschritt. Erzähle laut was du heute geschafft hast (erwarte aber nicht unbedingt Begeisterungsstürme) und sag: „Da bin ich sehr stolz auf mich!“ Ab und zu darf es auch mal ein kleines Geschenk sein, dass du Dir selber machst. Das leckere Eis aus der Eisdiele, in die du jetzt ohne Krücken laufen kannst oder einfach etwas, was Dir gut tut. Aber wichtiger ist das Gefühl, welches du für dich dabei hast und das darf man den Anderen auch mal unter die Nase reiben, dann erkennen Sie vielleicht auch wieder: „Stimmt du hast wirklich schon viel erreicht!!“ Die Decke fällt auf den Kopf Nach den ersten 2-3 Wochen hast du das Gefühl, dass Dir die Decke jetzt langsam auf den Kopf fällt. Du bist aber noch nicht so mobil wie du das gerne hättest und sollst ja auch noch nicht zu viel unterwegs sein. Such Dir Abwechslung! Auch in einem Café lässt sich mal das Bein hochlegen, ein Shoppingcenter hat normalerweise viele Sitzgelegenheiten, um Pausen einzulegen und sich trotzdem mal was gönnen. Lade Freunde ein (die bringen natürlich etwas zu essen etc. mit, so dass du keine Arbeit hast) oder besuche du Freunde (Abholdienst inbegriffen) Wenn du wieder arbeiten darfst, sorge trotzdem für dich und lass ruhig alle wissen, dass du noch nicht wieder ganz heil bist! Was ist das Gute daran? Diese Übung scheint lange vielleicht völlig sinnlos zu sein! Doch sie ist meine Wichtigste für alle Lebenslagen- nicht nur nach einem Kreuzbandriss! Stell Dir diese Frage mal bei Ereignissen, die auch nicht schön waren, die schon länger vorbei sind. Du wirst sehen man findet immer etwas, wofür auch das noch so "schlimme" gut war- man muss es nur sehen wollen! Und vielleicht ist die Pause, die Dir dein Körper verordnet hat durch den Unfall ja auch für einiges gut- vielleicht weißt du das erst später, vielleicht fällt Dir sogar gleich etwas ein, aber ich bin der festen Überzeugung, dass nichts im Leben ohne Grund geschieht-wir müssen ihn nur erkennen!

Add-Ons
Diverses

Zum guten Schluss

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